Prozesse
Matratze angezündet: Schüler wegen Großbrandes vor Gericht

Bonn (dpa/lnw) - Nach einem Großbrand in einer Schreinerei in Bonn-Bad Godesberg mit mehr als einer halben Million Euro Schaden hat der Prozess gegen einen 15 Jahre alten Schüler begonnen. Ihm wird besonders schwere Brandstiftung vorgeworfen. Der Jugendliche soll im August 2019 eine Matratze vom Sperrmüll angezündet haben. Die Flammen griffen auf eine Hecke über und zerstörten schließlich die Schreinereiwerkstatt und ein angrenzendes Wohnhaus. Neben dem Strafprozess soll der Schüler auch zivilrechtlich für den Schaden haften.

Donnerstag, 13.02.2020, 14:58 Uhr aktualisiert: 13.02.2020, 15:12 Uhr
Eine goldfarbene Justitia-Figur.
Eine goldfarbene Justitia-Figur. Foto: Britta Pedersen

Wie eine Sprecherin des Bonner Amtsgerichts am Donnerstag mitteilte, gestand der Jugendliche im Prozess, die Matratze in Brand gesteckt zu haben. Für ihn sei nicht erkennbar gewesen, dass sich daraus so ein Feuer entwickeln würde. Alles was passiert sei, tue ihm sehr leid.

Der 15-Jährige hatte sich Tage nach dem Feuer bei der Polizei gemeldet. Er ist nicht vorbestraft. Der Prozess soll Anfang März fortgesetzt werden.

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