Fußball
Völler: Klinsmann-Abgang bei Hertha «etwas ungewöhnlich»

Berlin (dpa) - Jürgen Klinsmann hat den Trainerjob bei Hertha BSC nach Ansicht von Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler «auch ein bisschen unterschätzt». Es sei etwas anderes «als Nationaltrainer, egal jetzt ob in Deutschland oder der USA», sagte Völler in der TV-Sendung «100% Bundesliga - Fußball bei Nitro» am Montagabend. Im Tagesgeschäft der Fußball-Bundesliga müsse sich der Trainer «jeden Tag kümmern. Das ist eine große Aufgabe, auch den Dampfer zu lenken.»

Dienstag, 18.02.2020, 08:03 Uhr aktualisiert: 18.02.2020, 08:12 Uhr
Rudi Völler, Geschäftsführer Sport von Bayer Leverkusen.
Rudi Völler, Geschäftsführer Sport von Bayer Leverkusen. Foto: Boris Roessler

Klinsmann (55), einst Sturmpartner von Völler in der Nationalmannschaft und später Nachfolger des 59-Jährigen beim DFB als Bundestrainer, hatte seine Arbeit in Berlin in der vergangenen Woche völlig überraschend via Facebook für beendet erklärt und dies auch mit Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Clubs begründet. «Es war schon ein etwas ungewöhnlicher Abgang», sagte Völler. «Ich weiß nicht, ob es eine Kurzschlusshandlung war. Das weiß nur er selbst.»

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