Wahlen
CDU-Vorsitz wird mit Kampfkandidatur entschieden

Berlin (dpa) - Die CDU wird erneut in einer Kampfkandidatur über ihren künftigen Parteivorsitz entscheiden. Nach dem CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen will sich auch der frühere Unionsfraktionsvorsitzende Friedrich Merz um den Vorsitz bewerben, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Parteikreisen erfuhr. Merz will an diesem Dienstag vor die Presse gehen.

Montag, 24.02.2020, 19:19 Uhr aktualisiert: 24.02.2020, 19:32 Uhr
Friedrich Merz (CDU), Vizepräsident des Wirtschaftsrates der CDU gestikuliert.
Friedrich Merz (CDU), Vizepräsident des Wirtschaftsrates der CDU gestikuliert. Foto: Peter Gercke

Damit läuft die CDU Gefahr, die innerparteiliche Spaltung zu vertiefen. Gewählt werden soll auf einem Sonderparteitag am 25. April in Berlin. Mögliche Bewerber würden noch in der laufenden Woche erklären, ob sie kandidieren wollten, kündigte die scheidende Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer nach Gremiensitzungen der Partei am Montag in Berlin an.

Kramp-Karrenbauer geht davon aus, dass es auch bei NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Jens Spahn Interesse an einer Bewerbung gebe. Alle bisher gehandelten Favoriten gehören dem nordrhein-westfälischen CDU-Landesverband an.

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