Eishockey
DEG denkt über Etatkürzung und Prämienstreichungen nach

Düsseldorf (dpa) - Die Düsseldorfer EG denkt angesichts der Corona-Krise über eine Etatkürzung zur neuen Eishockey-Saison nach und stellt vereinbarte Spielerprämien infrage. «Die sind ja unter der Annahme von Playoff-Einnahmen vereinbart worden», sagte DEG-Geschäftsführer Stefan Adam dem «Express» (Montag).

Montag, 16.03.2020, 11:47 Uhr aktualisiert: 16.03.2020, 11:55 Uhr
DEG-Trainer Harold Kreis (r) steht während eines Spiels hinter seinen Spielern.
DEG-Trainer Harold Kreis (r) steht während eines Spiels hinter seinen Spielern. Foto: Roberto Pfeil

Wegen der Coronavirus-Pandemie hatte die Deutsche Eishockey Liga die Saison vor dem Beginn der Playoffs vorzeitig abgebrochen. Ein Meister wird im deutschen Eishockey erstmals seit Einführung einer eingleisigen Ersten Liga 1958 in diesem Jahr nicht ausgespielt. Der finanzielle Schaden für den achtmaligen deutschen Meister dürfte sich auf rund 750 000 Euro belaufen. «Bei entsprechender kaufmännischer Sorgfalt müssen wir daher für die nächste Saison nach dem aktuellen Stand mit einem niedrigeren Etat planen», sagte Adam .

Die DEG  rangiert in der Etat-Tabelle der DEL  im oberen Mittelfeld. DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke hatte nach dem Saisonabbruch mitgeteilt, staatliche Hilfsmittel beantragen zu wollen.

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