Unfälle
Anhänger mit Geflügel kippt auf A45 um: Tiere werden getötet

Hagen (dpa/lnw) - Nach dem Unfall eines Geflügeltransporters auf der A45 bei Hagen mussten die Tiere getötet werden. Viele der 800 Tiere seien bereits bei dem Unfall oder danach verendet, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ein hinzugezogener Tierarzt habe am Morgen entschieden, dass auch die übrigen verletzten Tiere erlöst werden sollten. Der Fahrer des Lastwagen blieb unverletzt.

Dienstag, 24.03.2020, 13:11 Uhr aktualisiert: 24.03.2020, 13:22 Uhr
Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch

Der LKW war ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge in der Nacht zu Dienstag in einer Baustelle gegen eine Leitplanke geprallt, so dass der Anhänger umkippte. Nach dem Unfall gegen 2.40 Uhr in der Nacht war die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund zwischen Lüdenscheid und Hagen zunächst stundenlang gesperrt. Der Verkehr staute sich mehrere Kilometer.

Erst am Morgen wurde eine Fahrspur wieder freigegeben. Lange sei unklar gewesen, wie mit den Tieren und dem umgekippten Anhänger zu verfahren sei. «Wir sind keine Geflügelprofis», sagte die Polizeisprecherin. Es habe bis zum Morgen gedauert, bis Fachleute vor Ort gewesen seien. Die gesamte Aktion sollte noch bis in den Nachmittag dauern.

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