Gesundheit
Dorsten führt Maskenpflicht in städtischen Gebäuden ein

Dorsten (dpa/lnw) - Die Stadt Dorsten im Ruhrgebiet führt eine Maskenpflicht in ihren städtischen Verwaltungsgebäuden ein. Ab Dienstag würden die rund 1200 Mitarbeiter der Stadtverwaltung die Gebäude bis auf Weiteres grundsätzlich nur noch mit einem Mund-Nasen-Schutz (MNS) betreten, teilte die Stadt am Sonntag mit. Die Regelung gelte auch für Bürger. Bürger ohne eigenen Mund-Nasen-Schutz können einen Einweg-MNS zum Preis von einem Euro am Eingang des jeweiligen Verwaltungsgebäudes kaufen.

Montag, 20.04.2020, 10:48 Uhr aktualisiert: 20.04.2020, 11:02 Uhr
Ein Mann hält eine Schutzmaske in den Händen.
Ein Mann hält eine Schutzmaske in den Händen. Foto: Robert Michael

Ab Donnerstag gelte die Plicht auch in den Kindertagesstätten der Stadt, allerdings nur für Erwachsene. Der Bürgermeister der 76 000 Einwohner zählenden Kommune, Tobias Stockhoff (CDU), empfahl das Tragen des MNS auch in Kindertagesstätten kirchlicher und freier Träger sowie in Schulen.

«Uns muss klar sein, dass die Corona-Krise noch nicht beendet ist. Daher gilt weiterhin, gemeinsam alles dafür tun, mögliche Infektionsketten zu durchbrechen. Und dafür ist der Mund-Nasen-Schutz ein geeignetes Mittel», begründete der Bürgermeister die Maßnahmen. Die Maskenpflicht gelte ab Dienstag auch auf dem Wertstoffhof der zum Kreis Recklinghausen gehörenden Stadt.

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