Gesundheit
Wegen Corona: Invictus-Games in Düsseldorf wohl erst 2023

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die vom britischen Prinzen Harry gegründeten Invictus Games für kriegsversehrte Soldaten finden wegen der Corona-Krise vermutlich erst ein Jahr später statt als geplant. Die für dieses Jahr angesetzten Spiele in Den Haag wurden bereits auf 2021 verschoben. Die in Düsseldorf für 2022 angesetzten Invictus Games könnten ebenfalls ein Jahr später stattfinden, wie aus der Antwort des Bundesverteidigungsministeriums (BMVG) auf eine Anfrage der FDP hervor geht. Die «Rheinische Post» hatte zuvor berichtet.

Montag, 20.04.2020, 14:22 Uhr aktualisiert: 20.04.2020, 14:32 Uhr

Es gebe momentan noch die «Unsicherheit», ob die Invictus Games Foundation eine «Verschiebung der Spiele auf 2023 anstrebt», heißt es im Schreiben des BMVG aus der vorvergangenen Woche. Auf dpa-Nachfrage sagte ein Sprecher am Montag, dass es noch immer keine konkreten Informationen gebe. Gleiches teilte Düsseldorfs städtische Veranstaltungstochter D.Live mit, die bei der Organisation in der Landeshauptstadt federführend ist.

Die Düsseldorfer FDP-Abgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann geht bereits fest davon aus, dass die Spiele verschoben werden: «Düsseldorf wird auch 2023 mit großer Begeisterung ein toller Gastgeber für diesen besonderen Wettbewerb sein.»

Bei den «Invictus Games» gibt es bis zu 14 paralympische Sportarten. Die Spiele werden weltweit übertragen. Bislang hat Prinz Harry alle Spiele persönlich besucht. Düsseldorf hatte sich im Bewerbungsverfahren gegen das kanadische Victoria durchgesetzt.

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