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Laschet: Blüm war «soziales Gewissen der Bonner Republik»

Düsseldorf/Bonn (dpa) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat den gestorbenen früheren Arbeits- und Sozialminister Norbert Blüm (beide CDU) als das «soziale Gewissen der Bonner Republik» gewürdigt. Blüm sei «eine der bekanntesten und zugleich beliebtesten Persönlichkeiten der Nachkriegsgeschichte» gewesen, erklärte Laschet. «Er war lebensfroh, menschennah und streitbar.» Blüm, der 84 Jahre alt wurde, habe für die Schwächsten gekämpft und sei gleichzeitig «mutig gegenüber den Mächtigen» gewesen. «Sein Auftritt als Minister in Chile, als er gegenüber dem Diktator Pinochet offen Folter kritisierte, bleibt mir unvergessen.»

Freitag, 24.04.2020, 11:27 Uhr aktualisiert: 24.04.2020, 11:32 Uhr
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini

Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende hob auch seine persönliche Verbindung zu Blüm hervor. «Mir persönlich hat er oft Rat gegeben, man konnte mit ihm lachen und ihm stundenlang zuhören», schrieb Laschet .

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