Tourismus
Reisebüros fordern mit Demos Rettungsschirm

Viele Menschen machen sich angesichts der Corona-Krise kaum noch Hoffnung, in diesem Jahr noch Urlaub im Ausland machen zu können. Für Reisebüros ist das eine Katastrophe - nun begehren sie auf.

Mittwoch, 29.04.2020, 03:00 Uhr aktualisiert: 29.04.2020, 05:03 Uhr
Eine Passantin mit Mund-Nasenschutz geht an einem Reisebüro vorbei.
Eine Passantin mit Mund-Nasenschutz geht an einem Reisebüro vorbei. Foto: Kay Nietfeld

Düsseldorf (dpa/lnw) - In mehreren Städten Nordrhein-Westfalens wollen Inhaber und Beschäftigte von Reisebüros am Mittwoch für Corona-Hilfen für ihre Branche demonstrieren. «Wir fordern einen Rettungsschirm und wollen eine Absicherung», sagte eine der Organisatorinnen des bundesweiten Aktionsbündnisses «Wir zeigen Gesicht! Rettet die Reisebüros - rettet die Touristik» laut einer Mitteilung. Neben der Landeshauptstadt Düsseldorf und Köln sollen auch in Dortmund, Leverkusen, Münster, Paderborn und Hagen Demonstrationen auf zentralen Plätzen stattfinden.

Wegen der Corona-Krise sind die Aussichten für die Tourismus-Branche mau: Prognosen zufolge werden Reisen ins Ausland voraussichtlich noch mehrere Monate lang nicht möglich sein.

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