Verkehr
Polizei stellt 23-Jährigen nach Verfolgung per Hubschrauber

Köln (dpa/lnw) - Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch mehrere Stadtteile und über die Autobahn hat die Polizei in Köln einen 23 Jahre alten Autofahrer per Hubschrauber gestoppt. Angefangen hatte die waghalsige Aktion in der Nacht zu Dienstag offenbar damit, dass sich der Mann einer Polizeikontrolle entziehen wollte. Nach Angaben der Beamten überfuhr er mehrere rote Ampeln und versuchte zwischenzeitlich, einen Streifenwagen zu rammen. Bei einer Kollision mit dem Bordstein seien ihm zwei Reifen geplatzt, bevor die Fahrt an einem Absperrpfosten endete.

Dienstag, 05.05.2020, 12:45 Uhr aktualisiert: 05.05.2020, 12:53 Uhr
Ein Streifenwagen mit Blaulicht.
Ein Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Damit aber nicht genug: Den Angaben zufolge stieg der Mann zunächst aus dem Wagen und rannte davon, zwei 21 Jahre alte Mitfahrer blieben zurück. Polizisten stellten ihn erst, als ihn Hubschrauber-Piloten entdeckten. Der 23-Jährige war gerade zu seinem Vater in ein Auto gestiegen - den 48-Jährigen soll er nach eigenen Angaben zuvor verständigt haben.

Wie sich herausstellte, besaß der junge Mann keine gültigen Fahrerlaubnis mehr. Sie war ihm schon zuvor entzogen worden.

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