Kommunen
Laschet: «Ruhrgebiet hat riesiges Reservoir an Chancen»

Essen (dpa/lnw) - NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat zum 100-jährigen Bestehen des Regionalverbands Ruhr die Chancen des Ruhrgebiets hervorgehoben. «Das Ruhrgebiet hat Zukunft, weil es bei allen Problemen ein riesiges Reservoir an Chancen und Potenzialen besitzt», schrieb Laschet in einem Vorwort zu einer am Dienstag vorgestellten Festschrift. In Bereichen wie Umwelt- oder Gesundheitswirtschaft, Logistik oder Verkehr gehöre es zu den führenden Regionen Deutschlands. «Hier können wir Lösungen für die großen Zukunftsfragen finden», so Laschet.

Dienstag, 05.05.2020, 13:30 Uhr aktualisiert: 05.05.2020, 13:42 Uhr
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gibt ein Statement ab.
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gibt ein Statement ab. Foto: Federico Gambarini

Am 5. Mai 1920 war in Berlin durch ein Gesetz des Preußischen Parlaments der «Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk» als Planungs- und Umweltorgan begründet worden. Der Name wurde später in «Kommunalverband Ruhrgebiet» und schließlich « Regionalverband Ruhr » geändert. Ein für Dienstagabend geplanter Festakt mit einer Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war wegen der Corona-Krise abgesagt worden.

Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel betonte am Dienstag die aktuelle Bedeutung des Verbandes. «Die Sichtweise, die Region als Ganzes in den Blick zu nehmen, prägt unsere Arbeit bis heute. Der RVR ist mehr denn je Netzwerker, Koordinator, Impulsgeber, Dienstleister und Projektträger.»

Höchstes Gremium des Verbandes ist die Verbandsversammlung, das sogenannte Ruhrparlament. Die Abgeordneten werden im September parallel zur Kommunalwahl erstmals von den Bürgern direkt gewählt. Nächstes Großprojekt im Ruhrgebiet ist die Internationale Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027.

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