Gesundheit
Laumann sieht Kanzlerin durch Alleingänge nicht beschädigt

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hält die unterschiedlichen Wege der Bundesländer aus der Corona-Krise für unproblematisch. Auf die Frage, ob «das Vorpreschen einzelner Länder» nicht die Bundeskanzlerin beschädigt habe, antwortete Laumann am Dienstag in Düsseldorf: «Nein. Sie müssen ja nur ihre Beliebtheitswerte angucken.»

Dienstag, 05.05.2020, 16:27 Uhr aktualisiert: 05.05.2020, 16:42 Uhr
Der NRW-Gesundheitsminister hält die unterschiedlichen Wege der Bundesländer aus der Krise für unproblematisch.
Der NRW-Gesundheitsminister hält die unterschiedlichen Wege der Bundesländer aus der Krise für unproblematisch. Foto: Fabian Strauch

Laumann verteidigte auch seine Entscheidung, schon einen Tag vor der Bund-Länder-Konferenz zur Corona-Krise die generellen Besuchsverbote in Alters- und Pflegeheimen aufzuheben. Der bevorstehende Muttertag sei doch «ein schönes Datum» für solche Lockerungen, meinte der CDU-Politiker. Die Botschaft, dass Menschen in den Einrichtungen nun doch am Muttertag mit Besuch ihrer Kinder rechnen könnten, halte er für «eine gute Idee», meinte Laumann. «Auch andere Länder werden öffnen.»

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