Fußball
BVB-Chef wünscht sich Bundesliga-Wiederbeginn am 16. Mai

Dortmund (dpa) - Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Politik wünscht sich Hans-Joachim Watzke die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Fußball-Bundesliga am 16. Mai. «Mein großer Wunsch wäre der 16. Mai, der würde uns wirklich in die Lage versetzen, die Saison vor dem 30. Juni ordentlich zu beenden, denn das müssen wir, weil wir ansonsten mit Regressverpflichtungen leben müssen, weil wir sonst Verhandlungen führen müssen», sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund in einem am Mittwochmorgen im RTL-Frühmagazin «Guten Morgen Deutschland» ausgestrahlten Video-Interview. «Aber wir haben momentan allen Grund zur Demut und wir haben einfach nur den Wunsch, aber die Politik muss entscheiden, das ist klar.»

Mittwoch, 06.05.2020, 09:39 Uhr aktualisiert: 06.05.2020, 09:52 Uhr
BVB-Chef Hans-Joachim Watzke spricht auf dem Kongress SpoBis.
BVB-Chef Hans-Joachim Watzke spricht auf dem Kongress SpoBis. Foto: Roland Weihrauch

Der Bund will dem Profi-Fußball Mittwoch wohl die Erlaubnis erteilen zur Wiederaufnahme der seit Mitte März wegen der Corona-Krise ausgesetzten Saison. «Dem Beginn des Spielbetriebs muss eine zweiwöchige Quarantänemaßnahme, gegebenenfalls in Form eines Trainingslagers, vorweggehen», heißt es in der der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder. Damit wäre ein Start am 15./16. Mai nicht umsetzbar.

Erneut wies Watzke darauf hin, dass der Fußball «keine Extrawurst» wolle. «Es geht nicht so sehr nur darum, dass wir wieder unseren Sport treiben wollen, sondern der Sport ist unser Beruf. Wir möchten gerne wieder arbeiten», betonte der 60-Jährige.

Laut Watzke sehe man durch die Testungen, dass der eine oder andere Fall aufgespürt worden sei, «wo man nicht merken konnte, dass derjenige Corona hatte, weil er null Symptome hatte. Wir sind jetzt in dem Prozess, dass wir relativ sicher sind, dass, wenn die Bundesliga wieder startet, Gesunde gegen Gesunde spielen und das ist die ideale Voraussetzung.»

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