Kriminalität
Mann vergisst Rucksack: Finder will Belohnung erpressen

Wegberg (dpa/lnw) - Ein Mann vergisst seinen Rucksack auf einen Parkplatz - und wird daraufhin um Finderlohn erpresst: 2000 Euro forderte der Unbekannte, wie die Kreispolizei Heinsberg am Donnerstag mitteilte. Demnach hatte der 54-Jährige aus Wegberg seinen Rucksack, in dem sich unter anderem Bargeld, Kreditkarten und ein Handy befanden, Ende April an einen Baumstamm in Wassenberg gelehnt und vergessen. Als er zurückkehrte, war die Tasche weg. Der Besitzer informierte die Polizei.

Donnerstag, 07.05.2020, 14:43 Uhr aktualisiert: 07.05.2020, 14:53 Uhr
Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen.
Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen. Foto: Boris Roessler

Einige Tage später erhielt er einen anonymen Brief, in dem der Absender die Rückgabe des Rucksacks gegen einen - laut Polizei völlig überhöhten - Finderlohn anbot. In einem anonymen Anruf forderte der Unbekannte ihn zudem auf, ein Schreiben an ihn an einem bestimmten Ort zu platzieren. Dort postierte sich die Polizei - und nahm den mutmaßlichen Täter fest. Der 54 Jahre alte Wohnungslose übergab den Polizisten den Rucksack. Das Geld und einige andere Gegenstände daraus fehlten jedoch.

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