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200 Jahre Friedrich Engels: Ausstellung in Wuppertal beginnt

Wuppertal (dpa/lnw) - Zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels ehrt die Stadt Wuppertal den Mitbegründer des Marxismus mit einer Ausstellung: Anhand von rund 300 Exponaten kann ab Freitag das bewegte Leben des Unternehmers und Revolutionärs (1820-1895) nachvollzogen werden. Der politische Philosoph kam im heutigen Wuppertal zur Welt, er schrieb früh über soziale Themen und arbeitete mit Karl Marx. Der Titel der Ausstellung «Friedrich Engels - Ein Gespenst geht um in Europa» zitiert aus dem Kommunistischen Manifest, das Marx und Engels 1848 veröffentlichten. Engels war widersprüchlich: Er war Textilunternehmer, Kommunist, Journalist und Lebemann.

Donnerstag, 14.05.2020, 13:30 Uhr aktualisiert: 14.05.2020, 13:42 Uhr
Eine Statue von Friedrich Engels.
Eine Statue von Friedrich Engels. Foto: Oliver Berg

Die Ausstellung dauert bis zum 20. September. Gezeigt werden unter anderem Handschriften, Fotos, Gemälde, Karikaturen und persönliche Gegenstände der Familie. Die längste Zeit verbrachte Engels in England. Dorthin emigrierte der mit Steckbrief Gesuchte 1849 und führte eine Fabrik für Nähgarn, deren Miteigentümer seine Familie war.

Wegen der Corona-Beschränkungen startet die Schau, die eines der Highlights im Wuppertaler Engels-Jahr ist, mit fast siebenwöchiger Verspätung. Tickets können nur online bestellt werden, die Besucherzahl ist begrenzt.

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