Bevölkerung
Zahl der NRW-Sterbefälle im April gestiegen

Düsseldorf (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen sind im April nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Landesamtes etwa 17 600 Menschen gestorben - 500 mehr als im Vorjahresmonat. Das entspricht einem Zuwachs um drei Prozent, wie das Landesamt am Dienstag mitteilte. 

Dienstag, 26.05.2020, 09:03 Uhr aktualisiert: 26.05.2020, 09:50 Uhr
Bevölkerung: Zahl der NRW-Sterbefälle im April gestiegen
(Symbolbild) Foto: dpa

«Im April 2020 starben mehr Menschen als in jedem anderen April der letzten sechs Jahre», heißt es in der Mitteilung. Ob der Zuwachs auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist, lasse sich an den Zahlen allerdings nicht festmachen, sagte ein Sprecherin.

Während der Grippesaison steigen die Sterbefallzahlen in der Regel von Dezember bis März an und sinken ab April wieder ab. Auch in diesem Jahr sei das der Fall gewesen – der Rückgang fiel aber vergleichsweise geringer aus (März: knapp 19 000 Todesfälle). Die Zahl der Sterbefälle sei im April dieses Jahres auch höher gewesen als im April 2018, als eine Influenza-Welle zu höheren Sterbefallzahlen im Frühjahr geführt hatte.

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