Unfälle
Brennendes Geäst stoppt ICE: Strecke für Züge wieder frei

Wuppertal (dpa/lnw) - Nachdem brennendes Geäst am Samstag einen ICE bei Wuppertal gestoppt hatte, ist die Hauptstrecke für den Fernverkehr am Sonntag wieder freigegeben worden. Ein Stück aus einer Baumkrone war zuvor nahe Wuppertal-Langerfeld in die Oberleitung gefallen und hatte sich dort entzündet. Ein ICE fuhr in das Hindernis und beschädigte dabei seinen Stromabnehmer. Der Zug wurde wenig später evakuiert, die Feuerwehr geleitete die 140 Fahrgäste auf offener Strecke zu Bussen, die sie nach Köln brachten. Der ICE war von Berlin nach Köln unterwegs gewesen, wie ein Bahnsprecher sagte. Zwei Menschen erlitten leichte Verletzungen, wie die Bundespolizei mitteilte.

Sonntag, 07.06.2020, 14:59 Uhr aktualisiert: 07.06.2020, 15:12 Uhr
Rettungskräfte helfen bei der Evakuierung eines Intercity-Express (ICE) in Wuppertal.
Rettungskräfte helfen bei der Evakuierung eines Intercity-Express (ICE) in Wuppertal. Foto: Tim Oelbermann

Zunächst war die Strecke bei Wuppertal voll gesperrt worden. Kurz nach dem Vorfall öffnete die Bahn ein Güterzuggleis für den Regionalverkehr, später dann wurden auch die anderen Gleise freigegeben. Der von dem Vorfall betroffene Schienenabschnitt wurde am Sonntag repariert. Das habe aber kaum noch Auswirkungen auf die Verbindungen gehabt, so der Sprecher. Aufgrund der Arbeiten wurde lediglich der RE4 umgeleitet und konnte den Bahnhof Ennepetal nicht anfahren.

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