Fotografie
Geplantes Fotoinstitut: Grütters gibt Studie in Auftrag

Berlin (dpa) - Auf dem Weg zu einem Bundesinstitut für Fotografie geht Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) den nächsten Schritt. Sie habe eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die Anfang 2021 vorliegen soll. «Sie wird den von der Kommission vorgeschlagenen Standort Essen betrachten und dabei ergänzend auch den möglichen Standort Düsseldorf berücksichtigen», teilte Grütters am Donnerstag in Berlin mit.

Donnerstag, 11.06.2020, 13:52 Uhr aktualisiert: 11.06.2020, 14:02 Uhr
Monika Grütters (CDU), Kulturstaatsministerin, besucht die Ausstellung.
Monika Grütters (CDU), Kulturstaatsministerin, besucht die Ausstellung. Foto: Jens Kalaene

Das neue Bundesinstitut soll dafür sorgen, dass etwa Nachlässe wichtiger Fotografinnen und Fotografen gesichert werden. Um den Standort gibt es Streit. Eine Expertenkommission schlug Essen vor. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hatte dagegen zuvor bereits 41,5 Millionen Euro für ein Institut in Düsseldorf eingestellt. Stadt und Land sicherten damals eine Kofinanzierung zu.

Grütters kritisierte im März, der Ausschuss habe nicht das Expertenvotum abgewartet. Nun soll eine Beratungsagentur, die von Bund, Ländern und Kommunen getragen wird, die Machbarkeitsstudie erstellen. «Durch die Studie werden die Umsetzung des Konzepts der von mir beauftragten Expertenkommission vorangetrieben sowie eine seriöse Zeit- und Kostenschätzung ermöglicht», teilte Grütters mit.

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