Schulen
Gebauer: Bei Ausbruch nicht «reflexhaft» Schulen schließen

Köln (dpa/lnw) - Bei regionalen Corona-Ausbrüchen sollten nach Ansicht von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer nicht immer «reflexhaft» die Schulen geschlossen werden. Wenn es regionale Infektionen gebe, müsse man darauf «gezielt» reagieren, sagte die FDP-Politikerin dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Freitag-Ausgabe). «Es kann allerdings nicht sein, dass die Entscheidungsträger vor Ort reflexhaft als erste und einzige Maßnahme immer sofort Kitas und Schulen schließen, wenn es im Umfeld von Schule Corona-Fälle gibt», so Gebauer. «Da wünsche ich mir eine differenzierte Betrachtungsweise - und keinen Aktionismus zu Lasten unserer Kinder.»

Freitag, 26.06.2020, 05:49 Uhr aktualisiert: 26.06.2020, 06:02 Uhr
Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) nimmt an einer Pressekonferenz teil.
Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Federico Gambarini

Wegen des Corona-Ausbruchs beim Fleischproduzenten Tönnies sind seit Donnerstag die Schulen im Kreis Warendorf geschlossen. Im benachbarten Kreis Gütersloh sind sie schon seit einigen Tagen zu.

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