Kriminalität
Zwei Geldautomaten gesprengt: Täter flüchten mit BMX-Rädern

Ratingen (dpa/lnw) - Innerhalb kurzer Zeit sind in der Nacht zu Freitag in Ratingen zwei Geldautomaten geplündert worden. Im ersten Fall rammten drei Unbekannte mit einem Transporter den Eingang eines Verbrauchermarkts und rissen den Automaten aus seiner Verankerung, berichtete die Polizei in Mettmann am Freitag. Dann verschwanden die Männer mit einer Beute in noch unbekannter Höhe.

Freitag, 03.07.2020, 12:43 Uhr aktualisiert: 03.07.2020, 12:52 Uhr
Der Schriftzug "Polizei" an einem Polizeirevier.
Der Schriftzug "Polizei" an einem Polizeirevier. Foto: Boris Roessler

Kurze Zeit später gab es die nächste Attacke: Mit Hilfe von Gas sprengten wiederum drei Männer einen frei stehenden Geldautomaten. Zeugen sahen, wie dunkel gekleidete, jung wirkende Männer auf BMX-Rädern flüchteten. Die Höhe ihrer Beute könne noch nicht beziffert werde, erklärte die Polizei. Durch die Explosion wurde die Außenfassade eines nicht bewohnten Nachbarhauses stark beschädigt.

Trotz des Einsatzes eines Polizeihubschraubers blieb die Suche nach den Tätern erfolglos. Vor der Explosion sollen in der Nähe drei junge Männer bei einem schwarzen Auto mit niederländischen Kennzeichen gesehen worden sein. Ob es mit der Tat in der Verbindung stehe, werde ermittelt, erklärte die Polizei, ebenso ob die Taten in Zusammenhang stehen. Die meisten Automatensprengungen werden laut Landeskriminalamt von Tätern verübt, die aus den Niederlanden kommen und die mit schnellen Autos sehr mobil sind.

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