Kriminalität
Flucht vor Polizei endet mit Unfall

Köln (dpa/lnw) - Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern ist ein Fahranfänger in Köln durch den Gegenverkehr gerast, um einer Polizeikontrolle zu entkommen. Der gefährliche Fluchtversuch endete für den 18-Jährigen mit einem Unfall, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Am Ebertplatz prallte sein Wagen mit einem Streifenwagen und einem Mannschaftswagen der Polizei zusammen. Dabei wurden zwei Polizisten leicht verletzt. Die vier Insassen des Autos im Alter zwischen 17 und 21 Jahren blieben unverletzt.

Sonntag, 05.07.2020, 15:37 Uhr aktualisiert: 05.07.2020, 15:42 Uhr
Blaulicht und Schriftzug «Polizei» auf dem Dach eines Funkstreifenwagens.
Blaulicht und Schriftzug «Polizei» auf dem Dach eines Funkstreifenwagens. Foto: Jens Büttner

Polizeibeamte hatten in der Nacht auf Samstag den jungen Mann in seinem Auto kontrollieren wollen, wie es hieß. Er entzog sich demnach der Kontrolle und raste durch die Kölner Innenstadt.

Bei der späteren Durchsuchung fanden die Polizisten im Handschuhfach und bei einem 21-jährigen Beifahrer Schreckschusswaffen. Patronen habe der 18-Jährige in der Hosentasche gehabt. Außerdem seien die Kennzeichen manipuliert gewesen.

Den Mann erwarten nun mehrere Anzeigen. Außerdem wurde das Handy eines Beifahrers «mit eingeschalteter Videokamera» als Beweismittel sichergestellt. Zur Höhe des entstandenen Schadens konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

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