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Vorsorge gegen Fischsterben: Aasee bekommt Sauerstoff

Münster (dpa/lnw) - Blubbern und belüften: Damit sich ein Fischsterben wie im Sommer vor zwei Jahren nicht wiederholt, sind im Aasee in Münster mehrere Lüftungsstationen in Betrieb genommen worden. Die Geräte durchmischen das Wasser und reichern es mit dem Sauerstoff aus der Luft an.

Montag, 10.08.2020, 13:32 Uhr aktualisiert: 10.08.2020, 13:42 Uhr
Belüfter bringen Sauerstoff in das Wasser des Aasees ein.
Belüfter bringen Sauerstoff in das Wasser des Aasees ein. Foto: Caroline Seidel

Eine Stadtsprecherin sagte am Montag, in der vergangenen Woche seien die ersten acht Belüfter gestartet worden, vier weitere kämen am Dienstag dazu. Solange es weiter heiß ist, wenig Wind weht und durch die Zuflüsse nur geringe Mengen frisches Wasser in den Aasee fließt, sollen die Geräte helfen, den Sauerstoffgehalt im Wasser konstant zu halten. Bislang hätten die Messungen keine bedenklichen Ergebnisse geliefert, sagte die Sprecherin. Die Inbetriebnahme der Belüftungsanlagen sei eine Vorsichtsmaßnahme.

Im Sommer 2018 waren nach tagelang hohen Temperaturen und nur spärlichem Wasseraustausch die Sauerstoffstoffwerte in dem See unter die für Fische und Pflanzen tödliche Grenze von 3 Milligramm pro Liter Wasser gesunken. Insgesamt mussten mehr als 20 Tonnen tote Fische aus dem Wasser abgesaugt werden.

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