Wetter
Erste Wetterdienst-Warnung des Jahres: «Extreme Hitze»

Es bleibt heiß in NRW und wird feuchter: Die Schwüle nimmt zu und belastet viele Menschen zusätzlich. Der DWD hat für Dienstag erstmals in diesem Jahr vor extremer Hitze gewarnt. Einen neuen Temperaturrekord erwarten die Experten aber nicht.

Dienstag, 11.08.2020, 06:05 Uhr aktualisiert: 11.08.2020, 06:12 Uhr
Die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel.
Die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel. Foto: Martin Gerten

Essen (dpa/lnw) - Für die westliche Landeshälfte Nordrhein-Westfalens warnt der Deutsche Wetterdienst am heutigen Dienstag vor extremer Hitze. «Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten», teilte der DWD mit. Es ist die erste derartige Warnung in diesem Jahr. Sie gilt tagsüber von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Die Warnung beruht nach Angaben einer DWD-Meteorologin nicht so sehr auf den erwarteten Temperatur-Höchstwerten, sondern bezieht unter anderem auch die Schwüle mit ein. Bereits seit einigen Tagen warnt der DWD in weiten Landesteilen und zuletzt flächendeckend vor Hitze. Die Temperaturen sollen am Dienstag in NRW auf bis zu 36 Grad steigen, im höheren Bergland auf bis zu 33 Grad. Schauer und Gewitter mit Starkregen sind weiterhin möglich.

Laut Umweltbundesamt sind vor allem Menschen ab 65 Jahren und pflegebedürftige Menschen bei Hitze stark gefährdet. «Die Gefahr steigt mit zunehmenden Alter, weil die Fähigkeit des Körpers zur Selbstkühlung durch Schwitzen abnimmt», heißt es in der Broschüre «Hitzeknigge». Die Experten raten, nicht erst bei Durst zu trinken, sondern stündlich ein Glas Wasser. Empfohlen werden etwa Leitungswasser, Mineralwasser, gekühlter Kräutertee oder Tee. Eiskalte Getränke sowie Kaffee, stark gezuckerte und alkoholische Getränke sollten gemieden werden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7529531?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Nachrichten-Ticker