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Waldbrandgefahr: «Unachtsamkeit kann zu Katastrophe führen»

Düsseldorf (dpa/lnw) - Mit eindringlichen Worten hat Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) vor der Gefahr von Waldbränden gewarnt. «Eine kleine Unachtsamkeit kann zu einer Katastrophe führen», erklärte sie am Dienstag in Düsseldorf.

Dienstag, 11.08.2020, 14:35 Uhr aktualisiert: 11.08.2020, 14:43 Uhr
NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU).
NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU). Foto: Henning Kaiser

Es sei wichtig, dass sich «wirklich alle» Waldbesucher an die Regeln hielten. Die allermeisten Waldbrände hätten menschliche Ursachen. «Daher ist jetzt wichtig: Kein Rauchen und keine offenen Feuer im Wald. Bitte halten Sie zudem Waldzufahrten unbedingt für Rettungsfahrzeuge frei», sagte der Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, Andreas Wiebe.

Die Anzahl der Tage mit hoher oder sehr hoher Waldbrandgefahr habe sich in den letzten Jahrzehnten verdoppelt, so das Ministerium weiter. «In der Periode 1961-1990 gab es durchschnittlich zehn Tage pro Jahr mit hoher oder sehr hoher Waldbrandgefahr. 1990-2019 waren es 20.»

Im laufenden Jahr seien 39 Brände mit einer Fläche von rund 43 Hektar registriert worden. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatte die Waldbrandstatistik für NRW 94 Waldbrände erfasst, bei denen insgesamt 27,3 Hektar Wald zerstört wurden.

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