Prozesse
Mann soll Ex-Geliebte mit 34 Messerstichen getötet haben

Paderborn (dpa/lnw) - Weil er seine Ex-Geliebte mit 34 Messerstichen getötet haben soll, steht seit diesem Dienstag ein 37-Jähriger wegen Totschlags vor dem Landgericht Paderborn. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus Duisburg vor, Mitte Juli 2019 in Lippstadt eine 33 Jahre alte Frau getötet zu haben, mit der er zuvor eine kurze Affäre hatte. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Angeklagte die Mutter zweier Kinder mit 34 Messerstichen in Kopf und Oberkörper umgebracht hat. Als Motiv gilt die Trennung der beiden.

Dienstag, 01.09.2020, 15:51 Uhr aktualisiert: 01.09.2020, 16:02 Uhr
Ein Polizeiwagen steht vor dem Land- und Amtsgericht Paderborn.
Ein Polizeiwagen steht vor dem Land- und Amtsgericht Paderborn. Foto: David Inderlied

Zunächst war der Ehemann der Getöteten in Verdacht geraten, der die Leiche gefunden hatte. Er wurde jedoch nach mehreren Wochen Untersuchungshaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Der jetzt Angeklagte wurde im Frühjahr 2020 verhaftet. Er bestreitet die Tat: «Ich bin der Falsche», ließ er zum Prozessauftakt über seine Verteidiger verlautbaren. Verhandlungstermine für den Indizienprozess sind zunächst bis in den Dezember geplant.

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