Klima
Stadt Aachen: Viele Auflagenverstöße im Klimacamp

Aachen (dpa/lnw) - Die Teilnehmer des Klimacamps Aachen verstoßen nach Angaben der Stadt gegen mehrere Corona-Schutzauflagen. Es seien am Nachmittag «diverse Mängel» festgestellt worden, der Anmelder Fridays for Future sei dringend ermahnt worden, nachzubessern, sagte ein Stadtsprecher der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Aber eine zweite Kontrolle am späten Abend habe gezeigt, dass die Teilnehmer den Forderungen nicht nachgekommen seien. Unter den rund 150 bis 200 Teilnehmern würden die Abstände mitunter nicht eingehalten, es seien nicht alle in festen Gruppen unterwegs - wie angeordnet worden war - und auch der Mundschutz fehle teilweise.

Donnerstag, 24.09.2020, 21:27 Uhr aktualisiert: 24.09.2020, 21:32 Uhr
Medizinischer Mundschutz in einer Apotheke.
Medizinischer Mundschutz in einer Apotheke. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Vor allem halte sich der Veranstalter nicht an die Auflage, alle Namen und Adressen der Teilnehmer anzugeben. Stattdessen seien unter anderem anonymisierte Corona-ID vergeben worden, berichtete der Stadtsprecher. Man prüfe, ob eine vorzeitige Auflösung erforderlich sei. Das Camp hatte am Dienstag begonnen und sollte bis Sonntag andauern. Am Mittwoch hatte das Oberverwaltungsgericht für das Land NRW entschieden, dass sich alle Teilnehmer wegen der Pandemie in Adresslisten eintragen müssen. Der Veranstalter hatte sich damit erfolglos gegen eine entsprechende Anordnung der Stadt Aachen gewandt.

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