Gesundheit
Bisher nicht viele Deutsche in niederländischen Grenzstädten

Venlo/Roermond (dpa) - Der befürchtete Ansturm deutscher Einkaufstouristen auf niederländische Grenzstädte ist bis Samstagmittag ausgeblieben. «Bisher ist es ruhig», sagte ein Sprecher der Stadt Roermond. Es gebe keine Staus, Warteschlangen oder Menschenansammlungen. Zwar sei es nicht so, dass überhaupt keine Deutschen gekommen seien, aber eben nicht in großer Zahl. Ein Sprecher Stadt Venlo berichtete ebenfalls, es sei dort «enorm ruhig». Normalerweise gebe es am Tag der Deutschen Einheit mittags schon lange Autoschlangen Richtung Innenstadt, doch diesmal herrsche überhaupt kein Betrieb.

Samstag, 03.10.2020, 12:40 Uhr aktualisiert: 03.10.2020, 12:52 Uhr

Die Grenzstädte hatten zuvor an die Einwohner des benachbarten Nordrhein-Westfalen appelliert, dieses Jahr wegen Corona nicht zu kommen. Traditionell zieht es am Tag der Deutschen Einheit immer viele Einkaufstouristen aus NRW nach Venlo, Roermond, Winerswijk, Enschede oder in andere niederländische Städte.

Am Freitag hatte die Bundesregierung die niederländischen Grenzprovinzen Groningen, Drenthe, Overijssel und Gelerland zu Risikogebieten erklärt und vor touristischen Reisen dorthin abgeraten. Ausgenommen ist die Provinz Limburg, in der Städte wie Venlo, Roermond und Maastricht liegen. In den Niederlanden liegt die Zahl der Corona-Infektionen deutlich höher als in Deutschland.

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