Regierung
75. NRW-Geburtstag 2021: Regierung plant Projekte mit Corona

Der traditionelle NRW-Tag fiel dieses Jahr bereits Corona zum Opfer. Ob das Land 2021 sein 75-jähriges Bestehen feiern kann, wie man es normalerweise tun würde, steht in den Sternen. Planungen laufen bereits für kontaktlose Events.

Montag, 05.10.2020, 05:54 Uhr aktualisiert: 05.10.2020, 06:02 Uhr

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Landesregierung plant das 75-jährige Bestehen Nordrhein-Westfalens 2021 bereits vorsorglich auch unter Corona-Bedingungen. Man müsse den «noch nicht abschätzbaren Wirkungen der Pandemie» Rechnung tragen, heißt es in Haushaltsunterlagen der Staatskanzlei. Daher seien unter anderem interaktive und «dennoch kontaktlose Projekte» von Künstlerinnen und Künstlern aus NRW angedacht. So zum Beispiel Lichtinstallationen an 75 öffentlichen Gebäuden.

«Auch interagierende Installationen, wie zum Beispiel «Dirigiere du selbst Beethovens 'Ode an die Freude'» sind möglich», heißt es in dem Papier. Ansonsten setze man auf digitale Formate und landesweite kleinere Veranstaltungen. Die Auflistung gehört zur Begründung eines höheren Etats für Öffentlichkeitsarbeit der Staatskanzlei. Für die Feierlichkeiten zum 75. Landesgeburtstag sind weitere 500 000 Euro veranschlagt.

Am 17. Juli 1946 gaben die Briten als Teil der Alliierten bekannt, dass die ehemaligen preußischen Provinzen Nordrhein und Westfalen zu einem neuen Land zusammengelegt werden. Wenige Tage später wurde Rudolf Amelunxen von den Briten zum ersten Ministerpräsidenten ernannt. Am 2. Oktober 1946 tagte erstmals der nordrhein-westfälische Landtag.

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