Stahl
Altmaier lehnt Staatseinstieg bei Thyssenkrupp ab

Berlin (dpa) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) lehnt einen Einstieg des Staates beim größten deutschen Stahlhersteller Thyssenkrupp ab. Altmaier sagte am Dienstag in Berlin am Rande von Beratungen der EU-Energieminister, er glaube nicht, dass eine Verstaatlichung im Augenblick die richtige Antwort sei. Die Probleme der Stahlindustrie seien nicht in erster Linie mit einer Staatsbeteiligung zu lösen.

Dienstag, 06.10.2020, 13:48 Uhr aktualisiert: 06.10.2020, 14:02 Uhr
Peter Altmaier (CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie.
Peter Altmaier (CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Foto: Kay Nietfeld

Die IG Metall fordert dringend den Einstieg des Staates bei Thyssenkrupp . Die Stahlsparte des Konzerns könne ihr Überleben in der Corona-Krise nicht allein sichern, sagte IG Metall-Vorstandsmitglied Jürgen Kerner am Dienstag in Essen.

Altmaier bekräftigte, der Staat werde die Stahlindustrie bei ihrem Wandel hin zu «grünem Stahl» finanziell unterstützen. Dazu seien Investitionsentscheidungen der Unternehmen nötig.

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