Regierung
Laumann: 2300 Leute fehlen zur Infektionsketten-Verfolgung

Düsseldorf (dpa/lnw) - In den nordrein-westfälischen Gesundheitsämtern fehlen laut Landesregierung aktuell rund 2300 Menschen zur Verfolgung von Corona-Kontaktketten. Derzeit beschäftigten sich dort rund 2200 Beschäftigte mit der Aufgabe, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag in Düsseldorf. Nötig wären dafür allerdings etwa 4500 Leute. Auch wenn derzeit überall in den Verwaltungen Personal umgeschichtet werde, bleibe eine Lücke von rund 1000 Menschen. Deshalb solle versucht werden, weitere Reserven zu mobilisieren - etwa mit befristeten Einstellungen mithilfe von Landeshilfen.

Freitag, 16.10.2020, 15:55 Uhr aktualisiert: 16.10.2020, 16:02 Uhr
Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen.
Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini
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