Basketball
Wester und Saibou wollen Karriere fortsetzen

Berlin (dpa) - Die Sportler Alexandra Wester und Joshiko Saibou wollen nach ihrer Teilnahme an einer Anti-Corona-Demonstration sowie umstrittenen Aussagen in sozialen Netzwerken ihre Profi-Karriere fortsetzen. Weitspringerin Wester, die zuletzt für den ASV Köln startete, muss bis Jahresende einen neuen Verein gefunden haben, hofft aber noch auf die Teilnahme an Olympia 2021. «Mein Traum von Tokio lebt, absolut! Ich bin jetzt voll im Training», sagte die 26-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Donnerstag, 22.10.2020, 08:25 Uhr aktualisiert: 22.10.2020, 08:32 Uhr
Die Sportler Alexandra Wester und Joshiko Saibou stehen in einem Fitnessstudio.
Die Sportler Alexandra Wester und Joshiko Saibou stehen in einem Fitnessstudio. Foto: Kay Nietfeld

Ihr Freund und Basketball-Nationalspieler Saibou war von Bundesligist Telekom Baskets Bonn fristlos gekündigt worden, weil der 30-Jährige nach Ansicht der Rheinländer sich und seine Mitspieler gefährdet und gegen Vorgaben des Arbeitsvertrags verstoßen haben soll. Saibou setzt sich juristisch dagegen zu Wehr. Nachdem es bei einem Gütetermin vor dem Arbeitsgericht in Bonn zu keiner Einigung kam, gibt es am 11. November einen sogenannten Kammertermin. «Im Moment kann ich nicht Basketball spielen - und das ist das, was ich am liebsten mache», sagte er.

Beide hatten mit Kommentaren in sozialen Netzwerken und ihrer Teilnahme an einer Demonstration gegen die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Anfang August in Berlin für Aufsehen gesorgt und Kritik erhalten. «Wir wurden als Corona-Leugner betitelt - da mussten wir dann auch juristisch dagegen vorgehen, weil wir auch nie Corona geleugnet haben und die Sache auch ernst nehmen», sagte Wester.

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