Fußball
BVB-Chef weist Kritik an «G15»-Treffen in Frankfurt zurück

Dortmund (dpa) - Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Kritik an der Entscheidung zurückgewiesen, nicht alle Fußball-Bundesligisten zum Treffen von 15 Profivereinen in Frankfurt/Main einzuladen. «Die Clubs, die nicht dabei waren, hatten sich ja vorher schon auf eine Haltung festgelegt und versucht, das DFL-Präsidium damit unter Druck zu setzen», sagte der BVB-Chef den Zeitungen der Funke Mediengruppe nach dem «G15»-Treffen am Mittwoch.

Mittwoch, 11.11.2020, 19:12 Uhr aktualisiert: 11.11.2020, 19:22 Uhr
Hans-Joachim Watzke, der Geschäftsführer von Borussia Dortmund.
Hans-Joachim Watzke, der Geschäftsführer von Borussia Dortmund. Foto: David Inderlied

Watzke bezog sich damit auf ein Konzeptpapier, das eine Umverteilung der Fernsehgelder innerhalb der beiden Bundesligen fordert. Daran hatten sich der VfB Stuttgart , Arminia Bielefeld , der FSV Mainz 05 und der FC Augsburg beteiligt. «Das ist nicht unser Weg, auch das wollten wir heute demonstrieren», betonte der BVB-Geschäftsführer.

«Wir haben viele Themen besprochen, und eines davon war auch die Verteilung der Fernsehgelder. Und da haben wir gemeinsam festgehalten, dass wir großes Vertrauen in das DFL-Präsidium haben, das über die Verteilung entscheidet», sagte Watzke. «Es ergibt keinen Sinn, wenn wir oder andere da irgendwelche Vorfestlegungen treffen.»

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