Maschinenbau
Motorenhersteller Deutz warnt vor langsamerer Erholung

Köln (dpa) - Der Motorenhersteller Deutz stimmt seine Investoren auf eine langsamere Geschäftserholung ein. Der SDax-Konzern hatte zuvor für 2022 einen Umsatzanstieg auf zwei Milliarden Euro und eine Rendite des Betriebsgewinns (Ebit) vor Sondereffekten von 7 bis 8 Prozent in Aussicht gestellt. Jetzt erwarte Deutz dies erst für 2023 oder 2024. Die Deutz-Aktie fiel nachbörslich. Die Corona-Krise führe im laufenden Geschäftsjahr zu einer deutlich rückläufigen Entwicklung des Motorengeschäfts, hieß es. Die Kunden dürften sich länger als erwartet mit Investitionen zurückhalten.

Montag, 23.11.2020, 19:33 Uhr aktualisiert: 23.11.2020, 19:42 Uhr
Ein Mitarbeiter der Deutz AG schraubt in Köln an einem Motor.
Ein Mitarbeiter der Deutz AG schraubt in Köln an einem Motor. Foto: Rolf Vennenbernd

Für 2021 rechnet Deutz zumindest mit einem ausgeglichenen operativen Ergebnis. Eine genauere Prognose will Deutz am 18. März mit Vorlage der Geschäftszahlen geben. Für das laufende Geschäftsjahr macht Deutz weiter keine Prognose.

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