Prozesse
Düsseldorfer Polizist schlägt zu: 1800 Euro Geldstrafe

Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein Polizist, der einen Verdächtigen geschlagen hat, muss 1800 Euro Geldstrafe zahlen. Der Beamte habe den Einspruch gegen den Strafbefehl, der gegen ihn verhängt worden war, zurückgenommen, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts auf Anfrage.

Montag, 30.11.2020, 15:12 Uhr aktualisiert: 30.11.2020, 15:22 Uhr
Ein Polizist ist von hinten zu sehen.
Ein Polizist ist von hinten zu sehen. Foto: Jens Büttner

Der 44 Jahre alte Beamte war Anfang Januar in Düsseldorf privat unterwegs. Als ein Bekannter glaubte, bestohlen worden zu sein, hat der Mann sich als Polizist ausgewiesen, den mutmaßlichen Dieb an einen Zaun gedrückt und ihm mehrfach ins Gesicht geschlagen.

Laut Anklage gab es für die Schläge keinen Anlass. Das Opfer habe sich nicht gewehrt. Der Fall sollte ursprünglich an diesem Montag öffentlich verhandelt werden. Mit der Rücknahme des Einspruchs entfiel der Prozess und der Strafbefehl wurde rechtskräftig.

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