Kriminalität
Mit Softairwaffe in RE hantiert: Polizei stoppt Zug

Haltern am See (dpa/lnw) - Zwei Männer mit Softairwaffen in einem Regionalexpress haben am Montag in Haltern am See für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Wie die Bundespolizei Dortmund berichtete, hatten die 18 und 20 Jahre alten Männer aus Marl die Waffen in Haltern gekauft. Mit dem RE 42 fuhren sie anschließend Richtung Münster. Mitreisende sahen, wie mindestens einer der Männer mit einer Waffe hantiert haben soll. Die Fahrgäste vermuteten nach den Angaben von Montag eine echte Schusswaffe und wählten den Notruf.

Montag, 30.11.2020, 17:25 Uhr aktualisiert: 30.11.2020, 17:32 Uhr
Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist.
Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Der Zug stoppte daraufhin am Bahnhof im Stadtteil Sythen. Die Reisenden mussten den Zug verlassen. Polizisten nahmen die beiden Männer vorläufig fest. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei den Waffen um zwei Softairwaffen handelte. Die Waffen wurden sichergestellt. Gegen die Männer wurde ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. 16 Beamte von Bundes- und Landespolizei waren an dem Einsatz beteiligt. Der Zug hatte eine Verspätung von über einer halben Stunde.

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