Kriminalität
Prozessstart: Wohnmobile mit falschen Papieren verkauft

Wohnmobile verkaufen, die einem gar nicht gehören: Mit dieser Masche soll eine Betrügerbande aus dem Ruhrgebiet im Frühjahr Kasse gemacht haben. Nun beginnt vor dem Landgericht Paderborn der Prozess.

Donnerstag, 03.12.2020, 01:05 Uhr aktualisiert: 03.12.2020, 02:00 Uhr
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: Copyright: pixabay.com

Paderborn (dpa/lnw) - Vor dem Landgericht Paderborn startet heute (9 Uhr) ein Betrugsprozess um den Verkauf von Miet-Wohnmobilen. Drei Männern aus dem Ruhrgebiet wird vorgeworfen, wiederholt unter falschem Namen über Online-Plattformen Wohnmobile von Privatleuten ausgeliehen und an ahnungslose Dritte verkauft zu haben. Dafür seien die Wohnmobile mit gefälschten Papieren versehen worden. Die mutmaßlichen Betrüger sollen in drei Fällen im Frühjahr 2020 zwischen 35 000 und 42 000 Euro für die hochwertigen Fahrzeuge erzielt haben. Die Masche flog den Angaben der Ermittler zufolge auf, als ein geprellter Verleiher Verdacht schöpfte und der mutmaßlichen Bande eine Falle gestellt wurde.

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