Gesundheit
AOK: Mehr Abstand wegen Corona bremst Befall mit Kopfläusen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Abstandsregeln wegen der Corona-Pandemie haben offensichtlich einen positiven Nebeneffekt: Sie sorgen nach Einschätzung der Krankenkasse AOK für deutlich weniger Befall mit Kopfläusen. Laut den Daten Tausender Versicherter im Rheinland und Ruhrgebiet seien die Verschreibungen von Anti-Läusemitteln von Januar bis September 2020 im Jahresvergleich um rund 30 Prozent zurückgegangen, teilte die AOK Rheinland/Hamburg am Donnerstag mit. «Mit ziemlicher Sicherheit führen die Kontaktbeschränkungen zu diesem starken Rückgang.» Den Läusen werde sozusagen der Weg abgeschnitten.

Donnerstag, 10.12.2020, 13:37 Uhr aktualisiert: 10.12.2020, 13:52 Uhr
Das Logo der Krankenkasse AOK.
Das Logo der Krankenkasse AOK. Foto: Jens Wolf

Kopfläuse sind laut AOK nicht gesundheitsgefährdend, aber wegen des starken Juckreizes lästig. Betroffen sind meist Kinder vor allem zwischen sieben und zwölf Jahren. Die Übertragung läuft von Kopf zu Kopf bei engem Kontakt etwa beim Spielen oder bei Umarmungen.

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