Kriminalität
Über zehn Jahre Haft im Prozess um tote Schwangere gefordert

Mönchengladbach (dpa/lnw) - Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer Schwangeren am Landgericht in Mönchengladbach hat die Staatsanwältin am Donnerstag zehneinhalb Jahre Haft für den Angeklagten gefordert. Dem 40-Jährigen aus Mönchengladbach wird Totschlag vorgeworfen. Er hatte bei Prozessbeginn Ende Oktober gestanden, seine 26 Jahre alte Freundin Anfang März 2020 im Streit erwürgt zu haben. Der Deutsche war zwei Monate nach der Tat festgenommen worden. Er führte dann die Ermittler zu der Leiche der zweifachen Mutter.

Donnerstag, 14.01.2021, 15:20 Uhr aktualisiert: 14.01.2021, 15:32 Uhr
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener

Die im Prozess als Nebenkläger vertretene Familie der getöteten Frau beantragte ein härteres Strafmaß. Sie warf dem 40-Jährigen vor, dass er sie nach der Tat lange im Unklaren gelassen habe. Die Verteidigung beantragte eine mildere Strafe. Das Urteil soll am kommenden Montag gesprochen werden.

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