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AfD: CDU-Bundesvorsitz für Laschet hat negative Folgen

Düsseldorf/Berlin (dpa/lnw) - Die oppositionelle Afd in Nordrhein-Westfalen sieht in der Wahl von Ministerpräsident Armin Laschet zum CDU-Bundeschef ein negatives Signal für Deutschland. Mit dieser Wahl habe die CDU deutlich gemacht, dass sie keine Perspektiven für die Zukunft des Landes bereithalte, kommentierte AfD-Landtagsfraktionschef Markus Wagner am Samstag in Düsseldorf die Entscheidung. «Für NRW bedeutet das vermutlich, dass der amtierende Ministerpräsident noch weniger Zeit findet, sich um die Probleme des größten Bundeslandes zu kümmern.»

Samstag, 16.01.2021, 12:14 Uhr aktualisiert: 16.01.2021, 12:22 Uhr

Laschet soll als Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer neuer CDU-Chef werden. Der 59-Jährige setzte sich am Samstag auf dem digitalen CDU-Parteitag in einer Stichwahl gegen Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz durch. Die Entscheidung muss noch formal per Briefwahl bestätigt werden.

Laschet bekam 521 Stimmen, Merz 466. Es wurden 991 Stimmen abgegeben, vier Delegierte enthielten sich. Im ersten Wahlgang war Merz auf 385 und Laschet auf 380 Stimmen gekommen. 224 Stimmen entfielen auf Norbert Röttgen, der damit auf dem dritten Platz landete und somit aus dem Rennen schied.

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