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FDP pocht auf eigenständigen Kurs: Auch mit CDU-Chef Laschet

Düsseldorf/Berlin (dpa/lnw) - Die in Nordrhein-Westfalen mitregierende FDP sieht die Arbeit der schwarz-gelben Koalition nicht durch das neue Amt des CDU-Bundesvorsitzenden Armin Laschet gestört. Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in NRW werde fortgesetzt, unterstrich Laschets Stellvertreter im Amt des Ministerpräsidenten, FDP-Landesparteichef Joachim Stamp, am Samstag in einem Glückwunschschreiben.

Samstag, 16.01.2021, 12:41 Uhr aktualisiert: 16.01.2021, 12:52 Uhr
Joachim Stamp (FDP, stellvertretender Ministerpräsident, gibt ein Statement ab.
Joachim Stamp (FDP, stellvertretender Ministerpräsident, gibt ein Statement ab. Foto: Rolf Vennenbernd

Die Landesregierung werde weiter mit ganzer Kraft an der Bewältigung der Pandemie und der Modernisierung des Landes arbeiten, versicherte Stamp . Mit diesem Modernisierungskurs sei «die NRW-Koalition bundesweit Vorbild». CDU und FDP hätten schon zu Beginn der Wahlperiode 2017 «gemeinsam klargemacht, dass die NRW-Koalition nicht die verlängerte Werkbank der Bundesregierung ist», betonte der Freidemokrat. «Das wird auch so bleiben.»

Laschet wird als Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer neuer CDU-Vorsitzender. Er setzte sich am Samstag beim digitalen Bundesparteitag im zweiten Wahlgang gegen den früheren Unionsfraktionschef Friedrich Merz durch. Auf Laschet entfielen 521 der abgegebenen 991 Delegiertenstimmen, auf Merz 466. Der dritte Kandidat für die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer an der Spitze der CDU, der Außenpolitiker Norbert Röttgen, war im ersten Wahlgang ausgeschieden.

Laschet sagte nach seiner Wahl, er werde alles dafür tun, dass die CDU die bevorstehenden Landtagswahlen erfolgreich besteht und dass nach der Bundestagswahl «die Union den nächsten Kanzler stellt».

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