Gesundheit
Kreis: Impfstoff-Rest auch ohne oberste Priorität vergeben

Gummersbach (dpa/lnw) - Mit Restmengen von Impfstoff sind im Oberbergischen Kreis auch Mitarbeiter geimpft worden, die nicht zur obersten Priorität gehören. Der Kreis erklärte am Montag in Gummersbach, damit seien zahlreiche Mitarbeiter des Amtes für Rettungsdienst, Brand- und Bevölkerungsschutz geimpft worden. Allerdings sei nicht nur auf Personen der ersten Priorität zugegangen worden, bedauerte Landrat Jochen Hagt in der Mitteilung. Es seien «auch 25 Mitarbeitende der Leitstelle sowie - zu Unrecht - sieben weitere Mitarbeitende des Amtes» geimpft worden. Auch vier Bedienstete aus dem Gesundheitsdezernat hätten Impfungen erhalten.

Montag, 08.02.2021, 21:18 Uhr aktualisiert: 08.02.2021, 21:32 Uhr
Ein Arzt impft einen Mann in einem Impfzentrum gegen Corona.
Ein Arzt impft einen Mann in einem Impfzentrum gegen Corona. Foto: Rolf Vennenbernd

Der Kreis erklärte, nach dem Start der Corona-Schutzimpfungen in den Pflegeeinrichtungen Ende Dezember sei zunächst mehr Impfstoff geliefert worden. Die Fläschchen hätten mehr Impfdosen enthalten als vom Hersteller angegeben. Die Kassenärztliche Vereinigung habe um weitere impfwillige Personen gebeten. Landrat und Kreisdirektor wiesen darauf hin, sie selbst seien nicht geimpft worden.

© dpa-infocom, dpa:210208-99-356005/4

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7808917?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22265%2F
Nachrichten-Ticker