Kriminalität
Männer wollten mit Gewalt Millionen-Summe eintreiben

Bocholt (dpa/lnw) - Nach einem vermeintlich gewaltsamen Streit zwischen Geschäftspartnern im Oktober in Bocholt im westlichen Münsterland hat die Polizei drei Tatverdächtige und die möglichen Hintergründe ermittelt. Ein 35-jährige aus Düsseldorf sitzt in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag gemeinsam mitteilten. Ihm wird versuchte schwere räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung und Freiheitsberaubung vorgeworfen. Er soll zusammen mit zwei 41 Jahre alten Männern aus Ratingen und Köln versucht haben, eine Millionen-Summe einzutreiben. Dabei sollen sie auf den Geschädigten eingeschlagen, eine durchgeladene Schusswaffe an den Kopf gehalten und gegen den Kopf geschlagen haben.

Dienstag, 23.02.2021, 14:51 Uhr aktualisiert: 23.02.2021, 15:02 Uhr
Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug.
Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Monika Skolimowska

Bei dem Vorfall war ein 23-Jähriger leicht und ein 51-jähriger Mann schwer verletzt worden. Er kam ins Krankenhaus. Mehrere Wohnungen in Düsseldorf, Köln, Ratingen und Bocholt wurden im Zuge der noch nicht abgeschlossenen Ermittlungen zum Motiv und weiteren Beteiligten durchsucht. Der 35-Jährige äußert sich nicht zu den Vorwürfen. Die beiden anderen Männer sind auf freiem Fuß.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-558974/2

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