Prozesse
34-Jähriger wegen Mordversuchs von Nebenbuhler vor Gericht

Köln (dpa/lnw) - Aus Eifersucht soll ein Angeklagter seinen Nebenbuhler in Köln lebensgefährlich verletzt haben. Am Mittwoch begann vor dem Kölner Landgericht der Prozess wegen versuchten heimtückischen Mordes gegen den 34-Jährigen. Laut Anklage soll er den Liebhaber seiner Partnerin für eine angebliche Aussprache in ein Waldstück gelockt haben. Dort soll er dem Opfer zunächst eine unbekannte Flüssigkeit ins Gesicht geschüttet und es dann mit einem scharfkantigen Gegenstand lebensgefährlich an Kopf und Oberkörper verletzt haben. Spaziergänger alarmierten einen Notarzt.

Mittwoch, 24.02.2021, 12:59 Uhr aktualisiert: 24.02.2021, 13:13 Uhr
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener

Am ersten Verhandlungstag räumte der Niederländer die Auseinandersetzung ein. Der Vater von drei Kindern bestritt aber einen Mordversuch. «Ich wollte die Sache mit ihm von Mann zu Mann klären», sagte er. Er habe «Klartext reden» wollen. Es sei dann aber zu einer Rangelei gekommen. Dabei habe er eine Scherbe zu greifen bekommen und damit zugeschlagen. Anschließend habe er seinen Kontrahenten im Wald zurückgelassen. Blut habe er keines gesehen.

Der Prozess ist mit weiteren sechs Verhandlungstagen bis zum 24. März terminiert.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-562504/3

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