Kirche
Bätzing beklagt öffentliche Wahrnehmung der Kirche

Bonn (dpa) - Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat eine in seinen Augen unausgewogene Darstellung der katholischen Kirche in Deutschland beklagt. «In der öffentlichen Wahrnehmung ist es so, als ob die Kirche sich überhaupt nicht bewege», sagte der Limburger Bischof am Donnerstag zum Abschluss der Frühjahrsvollversammlung der Bischöfe. Das sei aber nicht der Fall, die Kirche stelle sich dem Thema des sexuellen Missbrauchs von Kindern seit Jahren.

Donnerstag, 25.02.2021, 14:56 Uhr aktualisiert: 25.02.2021, 15:00 Uhr
Kardinal Georg Bätzing, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, nimmt an einer Videokonferenz der digitalen Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz teil.
Kardinal Georg Bätzing, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, nimmt an einer Videokonferenz der digitalen Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz teil. Foto: Sascha Steinbach

Bätzing merkte an, der Zusammenbruch des Servers für die Buchung von Online-Terminen für Kirchenaustritte in Köln werde in der Öffentlichkeit als Austrittswelle für die gesamte Bundesrepublik interpretiert. «Aber allein den Fokus auf den Erzbischof von Köln zu richten, das wäre doch kurzschlüssig.» Die Bischöfe stünden zu ihrer Zusage, vorbehaltlose Aufklärung zu betreiben. «Im Schatten von Köln liegen erfolgreiche Aufklärungsvorgänge», unterstrich Bätzing.

© dpa-infocom, dpa:210225-99-591737/2

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