Sportpolitik
DOSB zu Rhein-Ruhr-Bewerbung: Alle Schritte gemeinsam

Frankfurt/Main (dpa) - Der Deutsche Olympische Sportbund DOSB hat Vorwürfe zurückgewiesen, bei der geplanten Olympia-Bewerbung für 2032 nicht mit der Initiative Rhein-Ruhr abgestimmt zusammengearbeitet zu haben. «Da die nachvollziehbare Enttäuschung in der Region Fragen und Interpretationen über die bisherigen Abläufe ausgelöst hat, machen wir noch einmal deutlich: Alle Schritte in den vergangenen Wochen wurden von DOSB und Rhein Ruhr City 2032 ausnahmslos gemeinsam gegangen», sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Freitag. «Umso mehr hoffen wir, dass wir schnell zum bewährten partnerschaftlichen Geist der bisherigen Zusammenarbeit zurückkehren.»

Freitag, 26.02.2021, 18:36 Uhr aktualisiert: 26.02.2021, 18:42 Uhr
DOSB-Präsident Alfons Hörmann spricht bei einer Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes.
DOSB-Präsident Alfons Hörmann spricht bei einer Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes. Foto: Guido Kirchner

Nach der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees , die australische Stadt Brisbane als bevorzugten Partner für eine Bewerbung um die Sommerspiele in elf Jahren anzusehen, hatten die Initiatoren an Rhein und Ruhr kritisiert, nicht genügend vom DOSB unterstützt worden zu sein.

«Ganz offensichtlich besteht hinsichtlich der tatsächlichen Abläufe im Zusammenspiel der beteiligten Institutionen noch erheblicher Informationsbedarf», teilte der DOSB mit. Deshalb wolle man «das gesamte Verfahren noch einmal detailliert und transparent aus Sicht des DOSB» im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz am Montag darstellen.

© dpa-infocom, dpa:210226-99-611289/2

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