Fußball
Union rechnet mit neuer Arminia

Ein leichtes 5:0 wie im Hinspiel wird es nicht mehr geben. Da ist Union-Coach Fischer sicher. Der Schweizer rechnet nach dem Trainerwechsel in Bielefeld mit einer neuen, engagierten Arminia. An Hilfe für den Lokalrivalen Hertha denken die Eisernen nicht.

Freitag, 05.03.2021, 14:29 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 14:42 Uhr
Unions Trainer Urs Fischer bei einem Spiel.
Unions Trainer Urs Fischer bei einem Spiel. Foto: Andreas Gora

Berlin (dpa) – Loris Karius muss zurück auf die Bank. Wieder mit Stammtorwart Andreas Luthe wird der 1. FC Union Berlin die nächste Bundesliga-Aufgabe angehen. «Er konnte im Training das volle Programm absolvieren und hat einen guten Eindruck gemacht. Von daher steht nichts im Wege, ins Tor zurückzukommen», sagte Urs Fischer vor der Partie des Berliner Fußball-Erstligisten am Sonntag (18.00 Uhr) bei Aufsteiger Arminia Bielefeld .

Zuletzt hatte für den wegen persönlichen Gründen und einer leichten Knieblessur fehlenden Luthe die Liverpool-Leihgabe Karius drei Mal über 90 Minuten im Union-Tor gestanden. «Loris hat es gut gemacht, aber er hat auch profitiert von den Umständen», bemerkte Fischer.

Im Hinspiel hatte Union mit 5:0 gegen die Arminia den höchsten Sieg in der jungen Bundesliga-Vereinsgeschichte eingefahren. «So einfach werden sie es uns nicht mehr machen», sagte Fischer. Zumal der Trainerwechsel von Uwe Neuhaus zu Frank Kramer beim Gegner sicher zu einigen Veränderungen führen wird. «Wir wissen nicht genau, was uns erwartet», sagte Fischer: «Es ist nicht ganz so einfach, gegen so einen Gegner.» Ein neuer Trainer komme auch immer mit neuen Ideen.

«In erster Linie gilt es, auf uns zu schauen. Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe und es gilt, erfolgreich zu sein», sagte Fischer. Denn obwohl Union 16 Punkte Vorsprung auf Bielefeld und damit die Abstiegszone hat, sei das Ziel Klassenerhalt noch nicht geschafft. «Ich hoffe, dass wir das schnellstmöglich klar machen», ergänzte der Union-Coach. Auch damit Manager Oliver Ruhnert die Planungen für die kommende Saison schon vorantreiben kann.

In Bielefeld müssen die Berliner ohne die verletzten Christopher Lenz, Taiwo Awoniyi, Anthony Ujah, Niko Gießelmann und Sheraldo Becker auskommen. Grischa Prömel, der beim jüngsten 1:1 gegen Hoffenheim angeschlagen vom Platz musste, steht dagegen zur Verfügung.

An eine Hilfe für den Stadtrivalen Hertha BSC, der im Abstiegskampf direkter Kontrahent der Arminia ist, denkt Fischer vor dem Gastspiel in Bielefeld nicht. «Ich hoffe, dass es auch in der nächsten Spielzeit ein Derby geben wird. Aber in erster Linie schauen wir auf uns. Noch haben wir unsere Aufgabe nicht erfüllt», betonte Fischer.

© dpa-infocom, dpa:210305-99-703349/3

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