Fußball
Turbine Potsdam mit 2:4-Niederlage in Leverkusen

Leverkusen (dpa) - Turbine Potsdam hat im Kampf um die Champions-League-Teilnahme einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Zum Auftakt des 14. Spieltages unterlag das Team von Sofian Chahed bei Bayer Leverkusen mit 2:4 (0:1). In der Tabelle fallen die Brandenburgerinnen durch die dritte Punktspielniederlage in Folge auf den fünften Platz hinter Leverkusen zurück.

Freitag, 05.03.2021, 22:28 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 22:42 Uhr
Ein Spielball liegt auf dem Rasen.
Ein Spielball liegt auf dem Rasen. Foto: Tobias Hase

Den ersten Akzent im Ulrich-Haberland-Stadion setzten die Gäste aus Potsdam. Ein Schuss von Malgorzata Mesjasz aus fast 20 Metern ging an die Latte des Bayer-Tores (13. Minute). Die Führung fiel zehn Minuten später auf der anderen Seite. Einen langen Pass in die Schnittstelle der Turbine-Abwehr konnte Merle Barth nicht unter Kontrolle bringen. Die Leverkusenerin Henrietta Csiszar schaltete am schnellsten und hob den Ball von der Strafraumgrenze über die viel zu weit vor ihrem Tor stehende Potsdamer Keeperin Emma Lind zum 1:0 ins Netz (23.).

Die beste Chance zum Ausgleich vor der Pause besaß Melissa Kössler, doch der Schuss der Stürmerin aus 16 Metern ging knapp am Tor vorbei (38.). In der zweiten Halbzeit parierte Leverkusens Torfrau Anna Klink stark einen Kopfball aus Nahdistanz von Mesjasz (52.).

Die Treffer fielen zunächst auf der Gegenseite. Nach schnellen Kontern traf Milena Nikolic (61., 67.) doppelt zum 3:0 für die Bayer-Frauen. Turbine steckte aber nicht auf, erhöhte nochmals den Druck und kam durch die eingewechselte Gina Chmielinski zum ersten Treffer (70.). Nachdem Mesjasz kurz darauf der Anschlusstreffer zum 2:3 gelang (77.), waren die Potsdamerinnen zurück im Spiel und nah dran am Ausgleich. Doch der dritte Treffer von Nikolic (81.) machte die Potsdamer Niederlage schließlich perfekt.

Am Mittwoch (14.00 Uhr) kommt Werder Bremen zum Nachholspiel ins heimische Karl-Liebknecht-Stadion. Es folgen zwei weitere Heimspiele innerhalb einer Woche gegen Sand (7. März) und Meppen (10. März).

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