Gesundheit
Corona-Wocheninzidenz sinkt: Tageswerte steigen aber

Düsseldorf (dpa/lnw) - Bei den Corona-Zahlen in NRW hält der sinkende Trend mit Blick auf die Wocheninzidenz an. Für Mittwoch wies das Robert Koch-Institut (RKI) 110,5 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen 7 Tagen aus. Am Dienstag hatte die Wocheninzidenz noch bei 121,0 gelegen. Allerdings ist laut RKI bei der Interpretation der Zahlen zu beachten, dass rund um Ostern weniger Proben genommen wurden und weniger Meldungen an die Gesundheitsämter gingen. Zugleich wurde in NRW binnen eines Tages mit 2038 neuen Fällen auch wieder mehr gemeldet als zuvor.

Mittwoch, 07.04.2021, 09:38 Uhr aktualisiert: 07.04.2021, 09:52 Uhr
Ein Abstrichstäbchen wird in einer ambulanten Corona-Test-Einrichtung gehalten.
Ein Abstrichstäbchen wird in einer ambulanten Corona-Test-Einrichtung gehalten. Foto: Britta Pedersen

Am Dienstag waren dem RKI 1988 neue Corona-Fälle gemeldet worden, am Ostermontag 1455. Auch die Zahl der Todesfälle für Mittwoch (Stand 03:08 Uhr) stieg mit 59 Meldungen. Am Dienstag waren in NRW 28 Menschen, am Montag 11 Personen an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Mit einer Inzidenz von 178,4 kam der Märkische Kreis weiter auf den höchsten Wert im Bundesland, gefolgt vom Kreis Siegen-Wittgenstein (166,5), Remscheid (165,3) und Wuppertal (163,3). Die größte NRW-Stadt Köln lag bei 136,5, Düsseldorf bei 96 und Dortmund bei 93,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche, am besten sah die Lage danach im Kreis Paderborn (53,6), in Münster (52) und im Kreis Höxter (44,2) aus. Ist die 100er-Schwelle erreicht, werden besondere Schutzvorkehrungen erforderlich.

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