Kommunen
Düsseldorf droht Corona-Notbremse: Krisenstab tagt am Montag

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach zahlreichen Kreisen und Städten in NRW droht nun auch der Landeshauptstadt Düsseldorf ab kommendem Dienstag die sogenannte Corona-Notbremse. In Düsseldorf hatte die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen am Sonntag zum dritten Mal hintereinander über dem Wert von 100 gelegen. Laut Corona-Schutzverordnung müsste das öffentliche Leben damit wieder stärker eingeschränkt werden.

Sonntag, 11.04.2021, 16:47 Uhr aktualisiert: 11.04.2021, 16:50 Uhr

In der Landeshauptstadt lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 109,3. Am Freitag war die 100er Marke erstmals überschritten worden. Wie es konkret weiter geht, soll laut einem Stadtsprecher am Montag beraten werden. Dann tage der Krisenstab. Gemäß der Coronaschutz-Verordnung müssten die Einschränkungen bereits am Dienstag in Kraft treten.

Museen oder der gerade erst wieder geöffnete Wildpark müssten dann entweder schließen oder wären nur mit negativem Corona-Test zu betreten. Gleiches würde für den Handel gelten, da für viele Läden grundsätzlich nur «Click & Collect» erlaubt wäre. Über die Sonderregelung mit den Schnelltests als Eintrittskarte müsste die Stadt mit dem Gesundheitsministerium sprechen. Die Stadt Köln hatte entsprechende Lockerungen erst eingeführt - und vergangenen Freitag wieder zurückgenommen.

Der Düsseldorfer Krisenstab soll nach Angaben der Stadt bewusst erst am Montagnachmittag statt - wie sonst - am Morgen zusammen kommen. Man brauche für die Entscheidungen ein aktuelles Lagebild.

© dpa-infocom, dpa:210411-99-160902/3

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