Agrar
Verbraucher greifen häufiger zu Bio- und Weidemilch

Krefeld (dpa/lnw) - Die Vielfalt im Milchregal der Supermärkte ist deutlich größer geworden. Neben konventionell erzeugter Milch haben Bio-Milch, Weidemilch und weitere Nischenprodukte einen festen Platz in den Kühlregalen erobert. Der Absatz von Bio-Milch ist bundesweit in den ersten beiden Monaten 2021 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 17,6 Prozent auf 78,6 Millionen Liter gestiegen, wie die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Bei Weidemilch betrug der bundesweite Zuwachs im Lebensmittel-Einzelhandel den Angaben zufolge sogar 30,4 Prozent auf 31,8 Millionen Liter. Bereits 2020 waren die Zuwachsraten laut Landesvereinigung zweistellig.

Montag, 19.04.2021, 16:32 Uhr aktualisiert: 19.04.2021, 16:40 Uhr
Eine Frau trinkt ein Glas Milch.
Eine Frau trinkt ein Glas Milch. Foto: Lukas Schulze

Im Vergleich zu der konventionell erzeugten Milch sind diese Segmente allerdings relativ klein. Der Gesamtabsatz von Milch, in dem die Bio- und Weidemilch mit enthalten ist, belief sich bundesweit demnach auf knapp 611 Millionen Liter in den ersten beiden Monaten 2021. Das ist ein Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Gesamtvolumen von Januar und Februar 2020.

Mit dem deutlich breiteren Angebot unter anderem auch von Weidemilch müssten die Molkereien unterschiedliche Produktionslinien fahren, hieß es. Sollte die Nachfrage weiter steigen, könnte diese von der deutschen Milchwirtschaft bedient werden.

© dpa-infocom, dpa:210419-99-266482/2

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